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Das alte Rathaus

Altes RathausEin Glockenspiel das verzaubert

Als städtisches Kauf- und Steuerhaus um 1420 errichtet, gilt das alte Rathaus als Hauptwerk des alemannischen Fachwerkbaus. Mit seinem prächtigen Fachwerk-südgiebel beeindruckt es die Anwohner sowie die Besucher in Esslingen. Eine Giebelfront mit zierlichem Uhrentürmchen im Renaissancestil wurde von Heinrich Schickard, dem württembergischen Hofbaumeister und Baumeister der Renaissance errichtet. 1592 kam eine astronomische Uhr, welche die älteste funktionierende schmiedeeiserne Turmuhr Deutschlands ist, mit den allegorischen Figuren Justitia (Gerechtigkeit)und Temperantia (Mäßigkeit) dazu. Diese bewegen sich bei jedem Stundenschlag. Ein Adler, das Wappentier der freien Reichsstadt, schlägt dazu mit den Flügeln. Das alte Rathaus wurde im März 2007 zum „Denkmal des Monats“ ernannt. Durch die Spenden der Bürger stehen heute mehr als 200 Lieder zur Verfügung, die mit Lochbändern gesteuert werden. Das alte Rathaus beeindruckt durch seine massigen Eichenbalken und der roten Fassade.


Der Pulverturm der Burg

Ein Teil der erhalten gebliebenen Stadtbefestigung

Fünf Türme begrenzen die Anlage der Burg in Esslingen. Der Pulverturm (früher Oberer Turm genannt) bildet die Nordost Ecke. Er entstand 1219, als Esslingen durch die Erhebung zur Stadt erstmals durch Mauern geschützt wurde.

Der Pulverturm wurde zur Aufbewahrung von Schießpulver gebaut, was bis in das 20. Jahrhundert üblich war. Gefürchtet war die Explosion eines Pulverturms, da dies große Schäden verursacht hätte. 1981 wurde der Pulverturm renoviert und zugänglich gemacht. Durch eine Wendeltreppe im Inneren des Pulverturms ist eine genauere Besichtigung möglich. Zwischen dem Pulver- und Dickem Turm ist eine Mauer mit zahlreichen Durchblicken erhalten geblieben. Erwachsenen als auch Kinder besuchen heute die Anlage, um sie zu besichtigen.


Das Wolfstor

WolfstorEine Sehenswürdigkeit der Stadt Esslingen

Massiv gebaut, mit stadtseitiger Fachwerkaußenwand und an der Tordurchfahrt mit staufischen Löwen geschmückt – das Wolfstor.

Als ältester Torturm von Esslingen gehörte auch das Wolfstor zur Stadtbefestigung.

Die Tordurchfahrt schmückten die staufischen Löwen, welche sich auch im Wappen von Baden-Württemberg wieder finden. Unter den Staufern versteht man das schwäbische Adelsgeschlecht, das im 12. und 13. Jahrhundert mehrere schwäbische Herzöge und römisch-deutsche Könige und Kaiser hervorbrachte. Zu dieser Zeit erlebte zudem Esslingen die größte Blütezeit, da sie zur freien Reichsstadt wurde und nur dem Kaiser untertan war.


Der Pliensauturm

PliensauturmEine Sehenswürdigkeit der Stadt Esslingen

Zu den heute vier erhaltenen Türmen, gehört auch der Pliensauturm. Der Pliensauturm entstand wohl zwischen 1213 und 1259 mit dem Bau der Plienausbrücke. Zu dieser Zeit gehörten zu dieser Brücke nicht nur der Pliensauturm, sondern auch zwei weitere Türme. Der Mittlere Turm wurde 1819, der Äußere 1837 jedoch abgebrochen.

Der Pliensauturm stand einst in der Linie des südlichen Mauerzugs, der sich zum Schutze der Pliensau-Vorstadt am Fluss entlang zog. Der Turm hatte die wichtige Plienausbrücke zu decken, die seit dem 13. Jahrhundert den Neckarübergang vermittelte. Dieser Übergang war sehr wichtig, da sie Bestandteil Handelsstraße von Fladern nach Oberitalien war.


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